Die folgenden Tage bei Lucette sind sanft wie eine Auszeit außerhalb der Zeit. Wir verbringen unsere Vormittage damit, Seite an Seite zu gärtnern, unsere Nachmittage ruhen im Schatten der Kiefern, und unsere Abende teilen Erinnerungen und immer zärtlichere Berührungen. Abends schlafe ich oft in ihrem Bett, an ihren zerbrechlichen Körper gekuschelt, meine Hand auf ihrem Bauch oder zwischen ihren Schenkeln, nur um zu spüren, wie sie leise erzittert, bevor sie einschläft.
Eines Morgens erhält Lucette einen Anruf: Ihre Tochter Claire, 58 Jahre, die in Toulouse lebt, kündigt an, dass sie ein paar Tage kommt. „Es ist lange her, dass ich sie gesehen habe“, sagt Lucette mit einem etwas nervösen Lächeln. „Kannst du bleiben, mein Schatz? Ich würde gern, dass sie dich kennenlernt.“ Natürlich sage ich zu. Ich bin neugierig, diese Frau zu sehen, von der Lucette mit so viel Liebe spricht.
Claire kommt zwei Tage später, Ende Nachmittag. Sie ist groß, elegant, Haare salz-und-pfeffer-kurz geschnitten, ein noch fester Körper, grüne Augen wie die ihrer Mutter. Sie küsst Lucette lange, dann dreht sie sich zu mir mit einem warmen Lächeln. „Also bist du Léa… Mama hört nicht auf, von dir zu reden.“ Ihre Stimme ist tief, ruhig, und ich spüre schon einen kleinen Funken in ihrem Blick, als sie mich umarmt. Die ersten Tage ist alles brav. Wir kochen zusammen, spazieren, lachen viel. Claire ist seit zehn Jahren geschieden, arbeitet als Yogalehrerin und hat diese magnetische Gelassenheit von Frauen, die mit sich im Reinen sind. Abends trinken wir ein Glas Weißwein auf der Terrasse, und ich ertappe Claire manchmal dabei, wie sie mich beobachtet oder eine Hand etwas zu lange auf die Schulter ihrer Mutter legt.
Eines Abends, nach einem Kerzen-Dinner (Lucette hatte darauf bestanden, „es schön zu machen“), schlägt Claire ein Mitternachtsbad in dem kleinen aufblasbaren Pool vor, den Lucette im Garten hat. Es ist noch warm, die Luft riecht nach Kiefern und Nacht. Wir ziehen uns alle drei ohne Scham aus – Lucette etwas schüchtern, Claire mit ruhiger Sicherheit, ich mit meiner neuen Gewohnheit, kaum etwas anzuhaben. Das Wasser ist lauwarm, wir setzen uns im Kreis, Schultern berühren sich. Claire gießt Wein in unsere Gläser, und allmählich wird das Gespräch intimer. Lucette, ermutigt vom Wein und meiner Anwesenheit, gesteht leise: „Léa hat mir Dinge wiedergegeben… die ich so lange vergessen hatte.“ Claire schaut sie überrascht an, dann lächelt sie langsam. „Wirklich, Mama?“ Lucette wird rot, nickt aber.
Claire dreht sich zu mir, legt ihre Hand unter Wasser auf meinen Oberschenkel. „Du hast dich um meine Mutter gekümmert… das berührt mich sehr.“ Ihre Hand wandert höher, streift die Innenseite meines Schenkels. Ich erschaudere. Lucette schaut uns zu, Augen glänzend, und flüstert: „Ich würde gern… dass wir heute Abend alle drei zusammen sind.“
Wir steigen aus dem Wasser, nackt und nass, legen uns auf die großen Handtücher im Gras. Claire küsst zuerst ihre Mutter, einen langsamen, tiefen Kuss, fast kindlich, der aber schnell in etwas anderes übergeht. Ich schaue fasziniert zu, Herzklopfen. Dann dreht Claire sich zu mir, küsst mich, ihre Zunge geschickt, ihre Hände streicheln meine Brüste. Lucette kommt näher, streichelt den Rücken ihrer Tochter, dann meinen. Wir legen uns in einem Dreieck hin. Ich lande zwischen Claires Beinen: Ihre Muschi ist rasiert, rosa, schon ganz nass. Ich lecke sie langsam, genieße ihren kräftigeren Geschmack als den von Lucette, während Claire sich vorbeugt, um ihre Mutter zu lecken. Lucette liegt auf dem Rücken, stöhnt leise und streichelt die Haare ihrer Tochter. Ich spüre Lucettes Finger, die meine Muschi streicheln, während ich Claire esse, und Claire, die zwei Finger in meinen Mund schiebt, damit ich sie lutsche, bevor sie sie sanft in den Arsch ihrer Mutter steckt.
Wir wechseln mehrmals die Positionen, sanft, zärtlich, aber mit steigender Intensität. Claire legt sich in 69 auf mich, ihre Muschi auf meinem Mund, meine auf ihrer, während Lucette uns beide streichelt und ihre dünnen Finger genau dorthin schiebt, wo es nötig ist. Dann führt Claire meinen Kopf zwischen die Schenkel ihrer Mutter, während sie mich von hinten fingert, langsam, tief. Lucette kommt zuerst, ein sanfter, langer Orgasmus, fast lautlos, Tränen in den Augen, während sie ihre Tochter ansieht. Dann Claire, die sich gegen meine Zunge wölbt, leise schreit und die Haare ihrer Mutter umklammert. Ich komme als Letzte, zwischen Claires experter Mund und Lucettes zitternden, aber zärtlichen Fingern, die meinen Kitzler streicheln.
Wir bleiben alle drei im Gras liegen, unter den Sternen, umschlungen. Claire flüstert: „Danke, Léa… du hast das Leben in dieses Haus zurückgebracht.“ Lucette, an mich gekuschelt, fügt leise hinzu: „Und in mein Herz.“ Wir schlafen so ein, nackt und klebrig, Körper verschlungen, bis die nächtliche Kühle uns ins Haus treibt. In dieser Nacht schlafen wir alle drei in Lucettes großem Bett, ich in der Mitte, zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, die sich dank mir neu entdecken.
Ich reise ein paar Tage später ab, mit schwerem, aber erfülltem Herzen. Diese Reise war alles andere als erwartet: Feuer, Ruhe, Zärtlichkeit, Liebe in all ihren Formen. Und ich weiß schon jetzt, dass ich zu Lucette zurückkehren werde… und vielleicht auch zu Claire. ❤️