Die Dunkelheit war dicht, nur durchbrochen von einem dünnen Mondstrahl, der durch die Baumwollvorhänge fiel. Draußen sangen die Grillen in einem ununterbrochenen Summen, das fast die regelmäßigen Atemzüge des schlafenden Hauses übertönte.
Ich lag auf dem Rücken, steif wie ein Brett, versuchte meinen Atem zu beruhigen und die Hand von Ennemiah zu ignorieren, die seit zehn Minuten mit teuflischer Geduld unter der Decke entlangglitt.
Sie hatte mit einfachen Streicheln an meinem Oberschenkel begonnen, dann am Bauch, streifte den Bund meiner Pyjamahose. Ich hatte die Zähne zusammengebissen, zweimal versucht, ihre Hand wegzuschieben, aber sie kam immer wieder, insistierender. Jetzt hatten ihre Finger es geschafft, unter den Stoff zu gleiten und umschlossen meinen bereits verhärteten Schwanz, erregt durch Vorfreude und Angst zugleich.
Ich spürte ihren warmen Atem an meiner Schulter. Sie hatte sich zu mir gedreht, ihr Körper an meinen gepresst unter der gemeinsamen Decke. Langsam, lautlos, zog sie meine Hose gerade so weit herunter, dass meine Erektion frei lag. Ihre Hand begann eine langsame, gleichmäßige, fast hypnotische Bewegung. Ich hielt den Atem an, starrte an die Decke und betete, dass Lala und Tahina tief weiterschlafen würden.
Aber Ennemiah begnügte sich nicht lange damit.
Sie schob ihren Kopf unter die Decke, ihre geflochtenen Haare streiften meine Brust. Als ihre Lippen die Spitze meines Schwanzes berührten, kniff ich die Augen fest zusammen, ein heftiger Schauer durchfuhr mich. Sie nahm sich Zeit: erst leichte Küsse, dann ihre Zunge, die feuchte Kreise zog, schließlich ihr Mund, der mich langsam, warm, tief umschloss.
Ich biss mir in die Innenseite der Wange, um nicht zu stöhnen. Jede Saugbewegung war süße Qual. Ich warf panische Blicke zu Lala, kaum einen Meter entfernt, und zu Tahina auf der anderen Seite. Ihr Atmen klang immer noch gleichmäßig.
Dann erkannte ich in der Dunkelheit eine Bewegung.
Lalas Augen waren offen. Sie schaute uns zu.
Mein Herz machte einen Sprung. Ich wollte Ennemiah wegschieben, aber das Gefühl ihres Mundes war zu stark, und meine Hand krallte sich in ihre Haare statt sie zu stoppen. Lala sagte nichts. Sie lag uns zugewandt, den Kopf auf dem Kissen, und ihr Gesichtsausdruck… war nicht schockiert. Nicht wütend. Nur ruhig, fast zärtlich, als würde sie etwas Natürliches, Erwartetes beobachten.
Ennemiah, vielleicht spürend die Veränderung in meinem Körper, hob leicht den Kopf. Sie sah ihre Mutter. Statt aufzuhören, schenkte sie ihr ein kleines verschworenes Lächeln, fast kindlich, bevor sie sich wieder mit bedächtiger Langsamkeit über mich hermachte und meinen Schwanz bis in die Kehle nahm.
Ich traute meinen Augen nicht. Die Erregung vervielfachte sich. Zu wissen, dass Lala uns zusah, dass sie es akzeptierte, machte alles noch intensiver, noch verbotener.
Lala murmelte mit leiser, gefasster Stimme, als würden wir ganz normal bei einem Tee plaudern:
„Und, Ennemiah, hast du heute Fanantenana und Miarisoa gesehen? Sie haben sich sehr verändert, oder? Fanantenana ist jetzt ein richtiger Mann…“
Ennemiah hob den Kopf gerade so weit, um zu antworten, ihre Hand streichelte mich weiter langsam, gleichmäßig, ohne das Vergnügen zu unterbrechen.
„Ja, Mama… er ist jetzt groß. Und Miarisoa, sie ist fast so hübsch wie du in ihrem Alter.“
Ihre Stimme klang natürlich, etwas atemlos, aber ruhig. Dann, ohne Übergang, nahm sie meinen Schwanz wieder in den Mund, diesmal tiefer, Lippen fest geschlossen, Zunge tanzend.
Lala lächelte in der Dunkelheit. Mit einer langsamen Bewegung schob sie den oberen Teil ihres Nacht-lamba beiseite, befreite eine schwere Brust mit dunklen Höfen. Ihre Hand nahm sie, streichelte sie sanft, kniff die Brustwarze zwischen den Fingern. Sie ließ mich nicht aus den Augen, beobachtete, wie ihre Tochter mich mit fast mütterlicher Aufmerksamkeit lutschte.
„Du machst ihn glücklich, meine Tochter“, murmelte sie. „Das ist gut. Ein Mann wie er braucht das.“
Ich konnte nicht mehr denken. Die Lust stieg in heißen Wellen. Zu sehen, wie Lala sich so streichelte, langsam, während sie uns zusah, ging über alles hinaus, was ich mir je vorgestellt hatte. Ihre Hand wanderte jetzt tiefer, unter ihre eigene Decke, und ich ahnte die rhythmischen Bewegungen ihrer Finger zwischen ihren Schenkeln.
Neben uns ein weiteres diskretes Geräusch. Tahina.
Ich drehte leicht den Kopf. Auch er war wach, lag auf der Seite, uns zugewandt. Seine Hand bewegte sich unter seiner Decke, langsam, im gleichen Rhythmus wie Ennemiah an mir. Er sagte nichts, aber seine Augen glänzten im Halbdunkel, fixiert auf seine Schwester und auf mich.
Die Szene war unwirklich. Eine ganze Familie, im selben Raum, teilte diese Intimität ohne Tabu, als wäre es eine alte Sitte, die ich erst jetzt entdeckte. Lala streichelte sich schneller, ihre Brust immer noch frei, ihr Atem wurde kürzer. Tahina beschleunigte ebenfalls, seine Augen wanderten von seiner Schwester zur Mutter.
Ennemiah, die die Atmosphäre spürte, verdoppelte ihre Anstrengungen. Ihr Mund bewegte sich schneller vor und zurück, ihre freie Hand streichelte meine Hoden, dann glitt sie tiefer, streifte jene Zone, von der sie wusste, dass sie mich wahnsinnig machte.
Ich würde nicht mehr lange durchhalten.
Mein ganzer Körper zitterte. Ich spürte den Orgasmus kommen, unaufhaltsam, in dieser Stille voller keuchender Atemzüge und leiser Raschelgeräusche.
Und ich wusste, dass ich, wenn er kam, nicht still bleiben konnte.
Nicht diesmal.