Das Telefon vibrierte an meinem Oberschenkel wie ein wütendes Insekt.
Der Name „Mein Schatz ❤️“ blinkte auf dem Bildschirm und erhellte die Dämmerung des kleinen Hauses. Ennemiah, deren Lippen noch an meinem Hals lagen, spürte, wie mein Körper sich versteifte. Sie wich leicht zurück, eine Augenbraue gehoben, neugierig, aber nicht überrascht.
„Wer ist das?“ fragte sie mit sanfter, fast spielerischer Stimme.
Ich starrte auf den Bildschirm, mein Herz hämmerte in der Brust. Meine Frau. Immer um diese Uhrzeit am Sonntag. Wenn ich jetzt nicht ranging, würde sie sich ernsthaft Sorgen machen. Ich zögerte eine Sekunde, dann nahm ich ab.
„Hallo?“ sagte ich und versuchte, ruhig und natürlich zu klingen.
„Mein Liebling! Endlich! Ich habe vorhin versucht, dich anzurufen, aber es ging nicht durch… Ist alles in Ordnung?“
Ennemiah beobachtete mich, ein schelmisches Lächeln breitete sich langsam auf ihren Lippen aus. Sie sagte nichts. Sie kniete sich einfach lautlos vor mich hin, die Augen fest in meine gerichtet.
„Ja, ja, alles gut, Liebes,“ antwortete ich, die Kehle etwas eng. „Ich war… unterwegs in der Stadt. Das Netz ist hier manchmal launisch.“
Ennemiah ließ ihre Hände über meine Oberschenkel gleiten und spreizte sie sanft. Ich spürte, wie sich meine Muskeln anspannten. Mit bedächtiger Langsamkeit öffnete sie meinen Gürtel, das leise Klicken des Metalls kaum hörbar. Meine Frau sprach weiter – vom Regen in Paris, vom Essen, das sie gekocht hatte, von unserem Sohn, der angerufen hatte.
„Und du, isst du wenigstens vernünftig? Du siehst müde aus auf den Fotos, die du mir geschickt hast…“
Ich schloss für eine Sekunde die Augen. Ennemiah hatte gerade Hose und Boxershorts in einem fließenden Zug heruntergezogen. Die kühle Luft des Zimmers streifte meine Haut, dann die Wärme ihrer Hand, die mich umschloss, sanft und selbstsicher. Ich war bereits hart – beschämend hart – seit unseren Küssen im Wohnzimmer.
„Ja… ich esse gut, mach dir keine Sorgen,“ brachte ich hervor, die Stimme rauer, als ich wollte.
Ennemiah lächelte breiter. Sie beugte sich vor, ihre geflochtenen Haare fielen in Kaskaden über meine Oberschenkel, und sie fuhr langsam mit der Zunge über meine ganze Länge, von der Basis bis zur Spitze, als würde sie eine Süßigkeit genießen. Ein heftiger Schauer durchfuhr mich. Ich umklammerte das Telefon fester.
Meine Frau lachte leise am anderen Ende der Leitung.
„Du klingst komisch… Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?“
Ennemiah nahm mich in den Mund – warm, feucht, umschließend. Sie begann langsam, ihre Zunge kreiste bei jedem Hochgleiten um die Eichel, ihre Lippen gerade fest genug, um mich wahnsinnig zu machen. Eine ihrer Hände streichelte meine Hoden mit gekonnter Zärtlichkeit, die andere lag auf meinem Oberschenkel, ihre Nägel gruben sich leicht ein, wenn sie spürte, dass ich zitterte.
„Ja… wirklich, alles gut,“ antwortete ich und versuchte, meinen Atem zu kontrollieren. „Es ist nur… etwas heiß hier. Die Feuchtigkeit, weißt du.“
Ennemiah beschleunigte das Tempo, nahm mich tiefer, bis ich den hinteren Teil ihrer Kehle spürte. Sie gab kleine, feuchte, gedämpfte Laute von sich – fast unhörbar, doch sie hallten im stillen Raum wie Messerstiche in mein Gewissen wider.
Ihre Augen ließen meine nicht los; sie schaute mich mit provozierender Intensität an, als genösse sie mein Vergnügen genauso sehr wie meinen Kampf, zusammenhängend zu bleiben.
Meine Frau redete weiter – vom Haus, vom Garten, von Plänen für meine Rückkehr. Ihre Stimme war zärtlich, vertrauensvoll, voller Liebe. Und ich antwortete in Bruchstücken: „ja“, „hm hm“, „natürlich, Liebes“, während eine neunzehnjährige Frau mich mit köstlicher Hingabe in einem fremden Haus mitten in Antananarivo oral verwöhnte.
Die Lust stieg unaufhaltsam. Ich legte meine freie Hand auf Ennemiahs Kopf – nicht um sie zu führen, sondern um mich festzuhalten. Sie verstand, beschleunigte noch mehr, ihr Mund glitt schneller, tiefer, ihre Zunge tanzte unermüdlich.
„Ich liebe dich, weißt du,“ sagte meine Frau plötzlich. „Du fehlst mir schrecklich.“
Ich schloss die Augen. Die Lust erreichte ihren Höhepunkt. Ich spürte den Orgasmus kommen – heftig, unvermeidbar. Ich biss mir auf die Lippe bis aufs Blut, um ein Stöhnen zu unterdrücken.
„Ich dich auch… ich liebe dich,“ flüsterte ich mit gebrochener Stimme, genau in dem Moment, als ich in Ennemiahs Mund kam.
Sie schluckte alles, ohne zu zögern, und fuhr sanft weiter, bis ich völlig leer und zitternd war. Dann richtete sie sich auf, wischte sich mit den Fingerspitzen über die Lippen und lächelte mich an, als wäre nichts Außergewöhnliches passiert.
Am anderen Ende seufzte meine Frau zärtlich.
„Ruh dich gut aus, mein Herz. Ich rufe morgen wieder an.“
„Ja… bis morgen,“ antwortete ich tonlos.
Ich legte auf.
Ennemiah kuschelte sich an mich, den Kopf an meiner Schulter, als wäre sie die Unschuldigste der Welt.
Ich sagte nichts.
Ich hatte nichts mehr zu sagen.
Am nächsten Morgen lag die Mail der Personalabteilung immer noch in meinem Posteingang.
Verlängerung um drei Monate.
Gehaltserhöhung.
Komfortableres Wohnen.
Ich hatte immer noch nicht geantwortet.
Aber tief in mir wusste ich bereits, was ich tun würde.