Bangkok Nights – Digital Nomad Pervert
Kapitel 1📝 762 Wörter👁 0 Aufrufe

Die Ankunft und das erste Licht

Verdammt, ich habe es wirklich getan. Ich habe die Tür zu diesem ganzen Pariser Scheiß zugeschlagen. Gisèle, Lena, die lesbische Blonde, die gegenüberliegenden Fenster… das alles hatte mein Gehirn und meine Eier aufgefressen. Ich habe per E-Mail gekündigt, die Wohnung in Levallois in drei Wochen verkauft und ein One-Way-Ticket nach Bangkok genommen. Digital Nomad, von wegen. In Wahrheit bin ich geflohen. Oder habe mir ein neues Spielfeld gesucht.

Das Condo ist im 25. Stock, Sukhumvit, Asok-Viertel. Eine Panoramaverglasung vom Boden bis zur Decke mit 180-Grad-Blick über einen Dschungel aus Lichtern, Wolkenkratzern, Rooftops und Infinity-Pools. Kaum hatte das Taxi mich abgesetzt, warf ich meine Koffer in die Ecke, öffnete eine eiskalte Singha und stellte mich wie ein Vollidiot vor die Scheibe. Es war 21 Uhr, die Stadt pulsierte bereits.

Heilige Scheiße.
Genau gegenüber, kaum fünfzig Meter entfernt, ein Hotelgebäude mit offenen Balkonen. Auf einem davon fickte ein fetter Farang eine zierliche Thailänderin mit Tänzerinnenkörper im Stehen gegen das Geländer. Ihr Minirock war bis zu den Hüften hochgeschoben, sie krümmte den Rücken und stöhnte hemmungslos, während er sie durchrammelte. Zwei Stockwerke höher filmten zwei Mädchen in Strings sich gegenseitig, wie sie sich auf einer Liege leckten – rosa Lichter beleuchteten ihre kleinen festen Titten. Unten am Infinity-Pool heizte eine Gruppe aus Nomaden und Einheimischen schon richtig ein: Lachen, wandernde Hände, ein Mädchen kniete vor einem Typen.

Mein Schwanz wurde sofort hart in meiner Shorts. Ich zog den Stoff runter, holte ihn raus – schwer und schon dick geädert. Langsam begann ich zu wichsen, die Hand klebrig vom Schweiß wegen der Feuchtigkeit. Die Eichel glänzte im Neonlicht. Bei jedem Auf und Ab starrte ich auf dieses Paar auf dem Balkon: Sie drehte den Kopf in meine Richtung, als wüsste sie, dass man sie beobachtete. Ich wurde schneller. Die schweren Eier klatschten gegen meinen Oberschenkel. Nach weniger als drei Minuten kam ich – dicke, weiße Strahlen spritzten gegen die Panoramascheibe und liefen langsam runter wie frische Farbe.

Ich blieb stehen, Stirn an der Scheibe, Atem schwer.
„Du bist wirklich ein verdammtes Monster, David. Nicht mal zwei Stunden durchgehalten.“

Am nächsten Morgen versuchte ich zu arbeiten. Coworking-Space zwei Straßen weiter, voller Typen in Shorts und Mädels in Crop-Tops, die so taten, als würden sie traden oder Content produzieren. Und da sah ich sie.

Mai.
24 Jahre, perfekte karamellfarbene Haut, lange schwarze Haare zu einem hohen Pferdeschwanz, schüchternes Lächeln, das volle Lippen versteckte. Schlanker Körper mit genau den richtigen Kurven: kleine feste Brüste, schmale Taille, runder, hoher Arsch. Sie trug ein leichtes weißes Kleid, das ihre endlos langen Beine erahnen ließ. Sie arbeitete an einem MacBook – Design-Studentin, wie sie später erzählte.

Wir redeten. Auf Französisch, verdammt. Sie hatte es in der Schule und mit Touristen gelernt. Zwei Stunden über alles und nichts. Sie lachte leise über meine lahmen Witze, sah mich mit diesen mandelförmigen schwarzen Augen an, bei denen ich schon unter dem Tisch hart wurde. Am Ende sagte sie Ja zu einem Abendessen am selben Abend.

Ich fuhr mit klopfendem Herzen ins Condo zurück. Duschte, zog ein sauberes Polo und Shorts an. Wir trafen uns auf dem Rooftop meines Gebäudes. Wahnsinnsaussicht, Bangkok glitzerte. Wir tranken Cocktails, redeten noch mehr. Sie war süß, fast schüchtern. Sie berührte meinen Arm beim Lachen, aber wenn meine Hand zu nah an ihren Oberschenkel kam, schob sie sie sanft weg: „Nicht so schnell, David… ich bin nicht wie die Mädchen, die du in Paris wahrscheinlich kennengelernt hast.“

Am Ende des Abends, vor dem Aufzug, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste mich auf die Wange. Lange. Ihr süßes Parfüm blieb auf meiner Haut. Ich spürte ihren warmen Atem an meinem Ohr.

„Bis morgen, okay?“

Ich fuhr allein hoch. Schwanz steinhart in der Shorts. Ich öffnete die Panoramascheibe weit, die feuchte Bangkoker Luft strömte herein. Gegenüber ging die Show weiter: Ein anderes Mädchen wurde jetzt doggystyle auf einem Balkon gefickt. Ich holte meinen Schwanz raus – noch empfindlich vom Vortag – und begann wieder langsam zu wichsen.

Aber diesmal dachte ich an Mai. An ihren Mund, der meine Wange gestreift hatte. An ihre kleinen Titten, die sich unter dem Kleid abgezeichnet hatten. An diesen perfekten Arsch, der bei jedem Schritt wackelte.

Ich kam noch stärker, stöhnte ihren Namen wie ein Idiot. Das Sperma spritzte auf das Balkongeländer, ein paar Tropfen fielen fünfundzwanzig Stockwerke in die Tiefe.

Ich wischte mich ab und blickte auf die Stadt, die nie schlief.

„Du bist hergekommen, um runterzukommen, David. Und jetzt verliebst du dich schon in ein Mädchen, das am ersten Abend nicht ficken will… während ganz Bangkok vor deinen Fenstern vögelt.“

Paris hatte mich zum Perversen gemacht.
Bangkok würde den Job zu Ende bringen.

Und das Schlimmste? Ich konnte es kaum erwarten, Mai morgen wiederzusehen.

Fortsetzung folgt.